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Mimicreatures
Mimicreatures


Performance - Film
Premiere: 4. Juni 2021, Studio Naxos, Frankfurt am Main
Weitere Vorstellungen 5. und 6. Juni

Tickets:
https://studionaxos.de/programm/mimicreatures-premiere/

Konzept, Produktion, Masken, Kostüm, Bühne, Postproduktion:
Lisa Horvath
Choreographie und Performance:
Eng Kai Er, Ana Clara Montenegro, Lisa Horvath
Musik: Sara Trawöger
Kamera, Licht: Merthe Wulf

Gefördert von der Hessischen Kulturstiftung
und der Hessischen Theaterakademie

Work-In Progress Showing: VVIP- Festival 28th of June 2020

English below

Die digitale Performance „Mimicreatures“, die von 4.- 6. Juni auf der Website des Studio-Naxos zu erleben ist, nimmt die Zuseher*innen mit in eine imaginäre Parallelwelt in einem Grenzbereich zwischen der erdrückenden Enge der eigenen vier Wände und der schwindelerregenden Weite des virtuellen Raumes. Die Arbeit der fünf-köpfigen Künstlerinnen-Gruppe rund um Lisa Horvath, nährt sich aus dem Verlangen nach Kollaboration, Nähe und Austausch und verarbeitet dabei auch den schmerzhaften Verlust von Körperlichkeit und Materialität in einer radikal lustvollen Auseinandersetzung mit Material, Körper, Raum und den Möglichkeiten von Kamera und Bildschirm. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Prinzip der Mimesis, einer Form wechselseitiger Anerkennung durch Imitation, Reflexion und Affinität.

Die Zuseher*innen begegnen drei Kreaturen - Cyborgs in denen das monströse und kybernetische mit der menschlichen Verletzlichkeit verschmilzt. Entstanden aus einer persönlichen Auseinandersetzung mit den individuellen, gegenwärtigen psycho-sozialen Zuständen der Künstlerinnen, reflektieren die großformatige Masken der „Mimicreatures“ nicht nur eine aktuelle Realität im Pandemie-Gestehen, sie stehen auch für eine Form der Mimesis: der Imitation durch Verkleidung. So schützen Masken in einem psychologischen und physiologischen Sinn. Sie bilden eine Barriere zwischen unserem Selbst und einer potentiell gefährlichen, äußeren oder inneren Welt. Doch diese Masken tun auch das Gegenteil, sie kehren die inneren Zustände, Gefühle und Empfindungen nach Außen und fungieren dabei wie ein Vergrößerungsglas. Diese Kreaturen aus dem Inneren werden zu Gefährtinnen. Indem sie nach draußen gekehrt werden und ihnen eine materielle Existenz gegeben wird, führen sie uns nach drinnen, wo es sicher und warm ist. Sie sind das Andere, das wir selbst sind.
Am Ende des filmischen Teils, gibt es die Möglichkeit des Austausches und Gesprächs in einem virtuellen Raum, in dem die Zuseher*innen selbst nochmal ein stückweit in die Welt des gesehenen Films eintauchen können.

ENGLISH:

Mimicreatures leads into an imaginary parallel world on the borderline between the suffocating narrowness of the own four walls and the staggering vastness of virtual space. Taken as a point of departure, the loss of physicality and materiality and the desire for collaboration and exchange, leads to a radically sensual confrontation with material, body, space and the possibilities of the camera and the screen. The borders between the virtual and the physical, the monstrous, the cybernetic and the human dissolve. The Mimicreatures - three creatures with large-sized masks and electronic features - are children of our pandemic present. Through an exploration of our current individual psycho-social conditions, we created avatars, whose masks are not only a barrier to the endangerments of the world but also provide the possibility of the opposite. They turn our inner conditions, feelings and emotions outside and give them a face. We looked at our insides through a magnifying glass and by that made it our companion - she is the other that is myself.

At the end of the film, there will be the possibility to exchange and talk with each other and the artists. Therefor you will be invited in a virtual space, that becomes a continuation of the film.

Work in Progress-Video 2020: